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Sicherheit

Langfingern das Handwerk legen:
Mit einbruchsicheren Fenstern und Türen von ROLF Fensterbau

In Nordrhein-Westfalen wurde im Jahr 2019 gemäß der Polizeilichen Kriminalstatistik rund 25.000 mal eingebrochen. Den größten Risikofaktor stellen in diesem Zusammenhang Fenster und Balkontüren dar: In acht von zehn Fällen versuchen Einbrecher ihr Glück über diesen Weg ­– und bei unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen kommen sie erschreckend schnell zum Ziel. Besonders alte Fenster ohne Einbruchhemmung machen es Langfingern auch ohne besondere Ausrüstung einfach: Ein simpler Schraubenzieher reicht meist schon aus, um Fenster in nicht einmal einer halben Minute zu öffnen. Um für die größtmögliche Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu sorgen, sollte im Zuge eines Neubaus oder einer Modernisierung auf die richtige Sicherheitstechnik in Fenstern und Türen geachtet werden. Aber auch verschiedene Nachrüstungsmaßnahmen erhöhen die Sicherheit erheblich.

 

Maximaler Einbruchschutz durch die richtigen Fensterscheiben und -beschläge

Mit einem Einbruch assoziieren viele unweigerlich eingeschlagene Fensterscheiben. Um Eindringlingen diesen Weg zu versperren, legen wir unseren Kunden das sogenannte Verbundsicherheitsglas (VSG) ans Herz. Es verdankt seine Stabilität einer speziellen Produktionsweise. „Bei der Herstellung dieses Glases werden mehrere Schichten Glas durch eine Kunststoff-Folie oder durch den Einsatz von Flüssigharz miteinander verbunden“, erklärt Josef Rolf, Geschäftsführer von ROLF Fensterbau. Dadurch bleiben die Glaselemente bei einem Bruch an der Folie haften, anstatt zu Scherben zu zerfallen. So erschwert das Sicherheitsglas nicht nur ein Zerschlagen der Scheibe, sondern senkt gleichzeitig das Verletzungsrisiko.

 

Aufhebeln von Fenstern mit einbruchhemmenden Beschlägen vorbeugen

Der Einbau von Sicherheitsglas erhöht zweifelsfrei den Einbruchschutz, tatsächlich entscheiden sich aber nur die wenigsten Einbrecher für die Taktik des Fenstereinschlagens. Beliebter ist das Aufhebeln der Fenster. Diese Vorgehensweise verursacht deutlich weniger Lärm, dauert nur wenige Sekunden und führt in 55 Prozent der Fälle zum Erfolg. Um genau das zu vermeiden, empfehlen wir einbruchhemmende Beschläge. Die ideale Sicherheitstechnik sollte gewährleisten, dass das Fenster beziehungsweise die geschlossene Terrassen- oder Balkontür nicht oder nur unter sehr großem Aufwand von außen geöffnet werden können. Besonders effektiv leisten das sogenannte Pilzkopfzapfenbeschläge. Während der Zapfen herkömmlicher Fenster zylindrisch geformt ist und somit leicht aus dem Schließstück gehebelt werden kann, bietet ein Zapfen mit der namensgebenden Pilzkopf-Form zusätzlichen Schutz: Er verkeilt sich und vereitelt so das Aufhebeln des Fensters. „An Pilzkopfzapfen scheitern die meisten Einbrecher“, berichtet Frank Alefelder, Geschäftsführer von ROLF Fensterbau. Insbesondere in Verbindung mit stabilen Schließblechen sind Pilzkopfzapfenbeschläge hochwirksam gegen Einbrecher.

 

Polizeilich empfohlene Sicherheitsfenster für bestmöglichen Einbruchschutz

Ausgezeichnete Sicherheit bieten Sicherheitsfenster der Resistance Class 2 (RC2), auch bekannt als Widerstandsklasse 2. Sie stellen sicher, dass ein Einbrecher mit seinem üblichen Handwerkszeug mindestens zwei Minuten braucht, um Fenster oder Balkontüren zu öffnen.

 

„Zwei Minuten sind im Verhältnis zu ungefähr 20 Sekunden bei Fenstern ohne Sicherheitstechnik eine für den Einbrecher quälend lange Zeit“, weiß Experte Josef Rolf. Lösungen wie gesicherte Spaltöffnungen garantieren zudem selbst bei gekipptem Zustand die Einbruchsicherheit der RC2-Fenster. So muss heute auch bei Abwesenheit nicht mehr auf Frischluft verzichtet werden. Auch das „Programm Polizeiliche Kriminalprävention“ der Länder und des Bundes (ProPK) rät bei Neubau- oder Modernisierungsmaßnahmen zum Einbau einbruchhemmender RC2-Fenster und -Türen, wie sie im Großraum Bonn/Rhein-Sieg derzeit nur von ROLF Fensterbau produziert werden. Äußerlich unsichtbar, verhindern diese durch ihr stabiles Zusammenspiel von Rahmen, Beschlag und Sicherheitsverglasung den „schnellen Bruch“.

 

Beim Thema Einbruchschutz die Haustür nicht vergessen

Auch bei Haustüren empfiehlt es sich, Glaseinsätze aus Verbundsicherheitsglas (VSG) anfertigen zu lassen, um einem Durchbruch mit Einbruchswerkzeug vorzubeugen. Zusätzlich kann das Glas mit Glasbruchsensoren ausgestattet werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

 

Wichtig für eine sichere Haustür sind außerdem verstärkte Türblätter. Sie bestimmen die Grundstabilität der Tür und verhindern so das gewaltsame Eintreten mit dem Fuß oder einem schweren Werkzeug. Unsere RC2-zertifizierten Haustüren verfügen darüber hinaus über einbruchhemmende Beschläge, welche aus Bandseitensicherungen aus massivem Metall – auch Hintergreifhaken genannt – bestehen, die die Tür auf der Scharnierseite vor Beschädigungen durch grobe Gewaltanwendung bewahren. Wichtig ist hierbei, dass der Türrahmen grundsätzlich fest mit dem Mauerwerk verbunden sein sollte. Oftmals werden Haustüren nur noch mit Montageschaum an einer Wand befestigt. Hier nützt auch die beste Sicherheitstür nichts, denn nun ist der Rahmen selbst das Sicherheitsproblem.

 

Stabile Türschlösser für optimale Sicherheit

Ein weiteres entscheidendes Element einbruchhemmender Beschläge ist ein stabiles und nur schwer manipulierbares Türschloss. Insbesondere automatische Mehrfachschlösser und innovative Fingerprint-Systeme erhöhen die Sicherheit der Haustür. Dabei sorgt ein Motorschloss per Signal für das selbstständige Ver- und Entriegeln der Tür. Durch diese hochmodernen Zutrittskontrollsysteme stellen verlorene oder vergessene Schlüssel kein Problem mehr dar. Ein Drehkopfprofilzylinder, der im Haus oder der Wohnung den Schlüssel ersetzt, hilft zudem dabei, sich das Abschließen der Haustür anzugewöhnen – auch von innen.

 

Sicherheit zum Nachrüsten für Ihre Fenster und Türen

Wer den Einbruchschutz der Fenster und Türen im Zuge der Modernisierung des Hauses optimieren möchte, ohne sie auszutauschen, kann sie mithilfe praktischer Ergänzungselemente nachrüsten. Herkömmliche Fenstergriffe können etwa durch abschließbare Varianten ersetzt werden. „Eine solche Nachrüstung ist fast immer möglich und sowohl zeit- als auch kosteneffizient“, betont Fachmann Frank Alefelder. Sie schützen vor Einbrechern und bewahren Kinder gleichzeitig davor, sich durch das Öffnen der Fenster selbst zu gefährden. Dazu muss der Schlüssel aber auch genutzt werden. Ansonsten bringt ein abschließbarer Griff keinerlei Mehrwert.

 

Eine andere günstige Nachrüstungsoption ist die Aufschraubsicherung. Sie wird sowohl auf der Fenstergriff- als auch auf der Scharnierseite montiert, wodurch sie offen sichtbar ist. Diese Anbringung kann zwar einen abschreckenden Effekt auf Einbrecher haben. Optisch unauffälliger ist jedoch die bereits beschriebene Pilzkopfverriegelung. Diese lässt sich auch in bestehende Fenster schnell und kostengünstig einbauen und verbessert den Einbruchschutz erheblich. Aufwändiger, aber ebenso möglich, ist die nachträgliche Neuverglasung alter Fenster mit Verbundsicherheitsglas.

 

Attraktive Fördermöglichkeiten beim Thema Einbruchschutz

Im Übrigen lohnt es sich bei jedem Nachrüstungsvorhaben, Informationen über mögliche Förderprogramme einzuholen. Der Einbau einbruchhemmender Fenster und Türen sowie die nachträgliche Installation von Sicherungssystemen wird beispielsweise von der KfW-Bank unterstützt. Gerne beraten wir Sie zu potenziellen Fördermöglichkeiten bei Ihrem Neubau- oder Sanierungsvorhaben.

 

 

„Grundsätzlich lässt sich in jedes Haus einbrechen.
Die Frage ist nur, wie leicht man es dem Einbrecher macht.“

– Josef Rolf, Geschäftsführer

 

 

Weitere nützliche Informationen rund um Ihre neuen Fenster und Türen

 

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